„Unser Herz brennt dafür“

Über die 750.000 km-Etappe der Parallelen Passion freut sich der Natur- und Waldkindergarten in Passentin. Denn die Mecklenburger Seen Runde (MSR) ist Partner dieser Etappe und spendiert dem Kindergarten eine Rampe für neue Fahrraderlebnisse. Detlef Koepke, Veranstalter der MSR, über das Engagement für diesen Kindergarten.

Warum unterstützt die MSR den Waldkindergarten Passentin?

Detlef Koepke: Drei Gründe: Die MSR schaut über den Tellerrand. Sie bringt viele Menschen der Region zusammen, darüber hinaus kommen Menschen aus elf Nationen in diese Region, um mitzufahren. Die MSR verbindet also sehr viele unterschiedliche Leute miteinander, es ist ein starkes Gemeinschaftsgefühl entstanden. Darüber hinaus findet die MSR im Einklang mit der Natur statt. Die Kinder, die den Waldkindergarten Passentin besuchen und dort auch viel mit dem Fahrrad draußen unterwegs sind, saugen Naturerlebnisse wie Muttermilch auf. In Zukunft werden sie vielleicht Multiplikatoren für das Thema Natur sein. Darum brennt unser Herz dafür, diese Einrichtung zu fördern. Dazu kommt, dass die Gründer des Kindergartens samt eigener Verwandten die MSR unterstützen.

Was bedeutet das?

Detlef Koepke: Anna und Michael Fink haben den Waldkindergarten gegründet. Die zwei gehören zu den 700 Helfern der MSR. Annas Mutter, Bärbel Liske, war von der ersten Sekunde an ebenfalls bei der MSR dabei, sie organisiert das Anmeldezelt der Tour. In dieser Funktion wurde sie innerhalb der vergangenen sieben Jahre zu einem bekannten Gesicht der Seen-Runde. Darum lag es für uns sehr nahe, den Kindergarten zu unterstützen, in dem sich unsere Ehrenamtlichen Helfer engagieren – und in dem Kinder per Fahrrad viel in der Natur unterwegs sind. Das alles hat auch etwas mit kommunaler Intelligenz zu tun: Möglichst viel miteinander machen statt herumnörgeln.

Was ist das für eine Rampe, die der Waldkindergarten von der MSR bekommt?

Detlef Koepke: Die Kinder werden mutiger und geschickter auf dem Fahrrad. Bislang haben sie einen breiteren Baumstamm, auf dem sie fahren können, wenn sie etwas Besonderes wollen. Sie brauchen neue Herausforderungen. Darum entsteht nun eine Rampe wie für Skateboarder. Die Kinder können darauf Sprünge und andere Kunststücke üben.

Herzlichen Dank für die Informationen – und alles Gute für Planung und Bau der Rampe.

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